ich taste mich langsam, doch ich spür kein Anfang und kein Ende!

Um zu trösten sagen Freunde,
mit der Zeit vergisst man,
man vergisst die Stimme, das Lachen,
die genaue Farbe der Haare und Augen.
Doch genau das will man nicht.
Nichts will man vergessen.
Kein Wort, keinen Blick,
nicht die beiläufigste Geste,
denn das wesentliche passiert immer nebenbei.

Ich schrieb soviele Briefe,
wie ein Baum im Winter Blätter verliert.
Lebte wie ein Mönch, für ein Wesen, das nicht hier existiert.
Ich gelobte sovieles, glaubte selber alles sei wahr,
doch mit der Zeit ging alles, wurde austauschbar.

Es ist traurig, ich trauer Dir nicht mehr hinterher.
Und wenn ich jetzt bedenke,
was hätt ich alles für Dich getan,
hätt meine Seele verkauft,
wär über alle Berge und durch jeden Ozean.
Nur für einen Anruf, nur für ein einziges, gütiges Wort,
hielt meine Liebe für ewig, doch jetzt ist sie fort.
Denn mit der Zeit vergisst man.

 

___

So traurig schön, aber das macht den Schmerz um nichts erträglicher!

15.5.07 00:22

bisher 1 Kommentar(e)     TrackBack-URL


Michelle (15.5.07 15:06)
hmm

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